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Traumtänzer

Roman

Eine Villa am Comer See, ein Palazzo in Venedig, die exklusiven Salons in London und Paris – das sind die Schauplätze, an denen sich die High Society ein Stelldichein gibt. Die einzigen Außenseiter in dieser illustren Gesellschaft sind Susy und Nick Lansing. Frisch verheiratet und ohne einen Cent schmarotzen sie sich fröhlich von einer Sommerfrische zur nächsten. Wo immer das glückliche Paar auftaucht, ist mit Humor und Esprit für Unterhaltung gesorgt. Doch der Luxus, dem die jungen Schönen ungeniert frönen, ist teuer erkauft. Susy und Nick spüren immer mehr, dass sie unfrei, von ihren reichen Freunden abhängig sind. Eines Tages kommt es zum Eklat mit weit reichenden Folgen, Verirrungen und Verwirrungen. Doch am Schluss führt die Erkenntnis, dass ihre Liebe und wahre Bestimmung füreinander über allen Begehrlichkeiten nach einem leichtfertigen Glück steht, doch noch zum Happy End.

Artikelnummer: 978-3-86915-041-3
Preis: 24,80 € [D]
Ausstattung: Fadenheftung; Lesebändchen
Einband: Halbleinen
Erscheinungstermin: 15. März 2011
Format: 12 x 19 cm
Lieferbar: sofort
Seiten: 432 S.

Edith Wharton (1862-1937) stammte aus einer reichen, angesehenen New Yorker Familie und verbrachte ihr Leben in der Gesellschaft von Künstlern und Schriftstellern, darunter Henry James, Aldous Huxley...

Ein hinreißender Roman.
Tobias Döring, FAZ

„Traumtänzer“ ist eine gleichermaßen sommerleichte wie weise Reise an die klassischen Schauplätze Europas zu Beginn des letzten Jahrhunderts und ein bissiger Gesellschaftsroman über die feinen reichen Leute.
Nicole Filbrandt, Buchjournal

Trotz des scheinbar leichten und spöttischen Tons, den die Schriftstellerin Edith Wharton in ihrem Roman anschlägt, seziert er treffend und kritisch die oberflächliche Vergnügungssucht der High-Society und offenbart schonungslos die Kehrseite der Gier nach Reichtum und Macht.
Sabine Grunwald, Aviva

Eine Wiederentdeckung voller Esprit.
Freundin/Donna

Ein idyllisches Ende nimmt Edith Whartons Roman Traumtänzer. Die paar Seiten bukolischer Liebesseligkeit nimmt man allerdings gern in Kauf, da Wharton sich in der voraufgehenden Handlung als die gewiefte und dabei durchaus eigenständige Adeptin des großen Henry James präsentiert, als die sie – auch – bekannt ist.

Ein mit schneidend scharfer Feder entworfenes, fein schattiertes Gesellschaftspanorama, dessen Akteure durchaus überraschen können und das die leere Gier im Treiben der Arrivierten exponiert.
Angela Schader, NZZ

Das Abgründige, bodenlos Drohende, das die Geldgesellschaft wie ein Schatten begleitet, hat Edith Wharton meisterhaft geschildert. Traumtänzer ist bei allem Sarkasmus heiter grundiert, Der elegante Stil, die geschliffenen Dialoge und kunstvoll gebauten Spannungsbögen reißen mit und regen an.
Lisette Buchholz, Literaturblatt