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Kinderzimmer

Roman

Ausgezeichnet mit dem Annalise-Wagner-Preis 2017

Mila ist Mitglied der Résistance, als sie 1944 verhaftet und nach Ravensbrück deportiert wird. Sie ist Anfang zwanzig – und sie ist schwanger. Das Kind, das sie unter dem Herzen trägt, verleiht ihr ungeahnte Kraft, mit aller Entschlossenheit kämpft sie um sein Leben. Und sie ist nicht allein: Die Solidarität ihrer Gefährtinnen trägt sie bis zur Geburt ihres Sohnes und darüber hinaus.

Valentine Goby hat beruhend auf Zeitzeugenberichten einen zutiefst berührenden, virtuos komponierten Roman geschrieben über die unerschütterliche Kraft der Liebe und den Mut einer Frau, die ihrem Schicksal entschlossen die Stirn bietet.

 

Artikelnummer: 978-3-86915-140-3
Preis: 19,95 € [D]
Ausstattung: Schutzumschlag, Fadenheftung
Einband: Gebunden
Erscheinungstermin: 25. Februar 2017
Format: 12,5 x 20,5 cm
Lieferbar: sofort
Seiten: 240 S.

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz

Valentine Goby , geboren 1974, ist seit 15 Jahren als freie Autorin für verschiedene französische Verlage tätig und hat zahlreiche Romane und Erzählungen...

»Ein großartiges Buch, zu keiner Zeit ohne Hoffnung.« Anke Jahns, Kulturredakteurin NDR

»Der Roman Kinderzimmer lässt den Leser trotz des schweren Themas nicht mit einer bedrückten Stimmung zurück. Valentine Goby hat es geschafft, eine Geschichte von Mut und Widerstand, von Freundschaft und Solidarität daraus zu machen.« NDR 1 Kulturjournal


»Valentine Goby beleuchtet in ihrem Roman Kinderzimmer eine fast unbekannte Facette von Verbrechen der Nationalsozialisten: Die Ermordung von Kindern, die im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück geboren wurden. Die Annalise-Wagner Stiftung möchte mit ihrer Wahl auch ein Zeichen setzen gegen die Gefahr, NS-Verbrechen zu verharmlosen oder zu vergessen.« NDR Fernsehen


»Der Roman Kinderzimmer wird zurecht mit dem Preis der Annalise-Wagner Stiftung gewürdigt. Der kleiner Berliner Verlag ebersbach & simon stieß die hervorragend gelungene Übersetzung durch Claudia Steinitz an.« Neubrandenburger Zeitung

 

»Valentine Goby entwickelt aus dem bedrückenden Sujet ›Kinderzimmer‹ eine hoffnungsvolle Geschichte von Mut und Widerstand, von Solidarität und Freundschaft, von Menschlichkeit und Menschenwürde unter menschenverachtenden Bedingungen.« Aus der Jury-Begründung zum Annalise-Wagner-Preis 2017 

 

»Sich erinnern lassen an das, was in diesem Land geschehen ist. Aufgeschrieben und verdichtet in einem Roman, der uns zeigt, dass die "Absolutheit des Vergessens" aufgehoben werden kann und dass Geschichte und Gegenwart zusammenhängen.« AVIVA-Berlin 

 

»Mit ihrer asketischen Sprache und ihren knappen Sätzen verhindert Valentine Goby bewusst, dass ihr Sujet in Gefühligkeit abdriftet. Marie-José Chombart de Lauwe und die überlebenden französischen Kinder von Ravensbrück haben die Veröffentlichung des Romans wärmstens begrüßt, der ihrer Geschichte ein längst fälliges Denkmal setzt.« Clarisse Cossais, Deutschlandradio Kultur

 

»Beeindruckend stark. Anhand von Zeitzeug*innenberichten von Frauen, die das KZ Ravensbrück überlebt haben, schafft Valentine Goby ein anrührendes Porträt.« Missy Magazine

 

»Valentine Gobys Sprache ist glasklar, erschütternd und zugleich voller Virtuosität.« Le Monde

 

»Ein beeindruckender und bewegender Roman.« Le Nouvel Observateur

 

»In eindringlichen Bildern erzählt.« Hörzu

 

 »Dieses Buch geht unter die Haut. Ein Schicksal, das alle Hoffnung und den Glauben an das Gute in Zeiten des unsagbar Bösen zusammenfasst, einen mitnimmt, nicht mehr loslässt und Mut macht in einer Zeit, in der die Dimensionen des Hasses drohen, in Vergessenheit zu geraten. Ein ungemein wichtiges Buch, inhaltlich berührend und sprachlich hervorragend gelungen« thema. Das Güstrowjournal

 

»Ich empfehle Valentine Gobys wichtiges Buch uneingeschränkt. Mögen solche Zeitzeugnisse immer weiter getragen werden …« literaturleuchtet. Ein literarischer Buchblog

»Ein unglaublich kraftvoller Roman, der wirklich nur in guter Recherche entstanden sein kann!
Der Autorin gelingt es, ein Stück der schwärzesten Geschichte Deutschlands lebendig werden zu lassen, dem unsagbaren Leiden - aber auch der unglaublichen Stärke der Opfer ein Gesicht zu verleihen.
Mila und ihre Schicksalsgenossin Theresa sind sinnbildlich für den universalen Willen zur Menschlichkeit, die Kraft einander tagtäglich Leben zu spenden - Leben zu erhalten.
Ein sehr berührender Roman, der die klare Sprache nicht scheut, aber genau so auch Brücken schlägt, ins Jetzt.«

Buchhandlung Der Wunderkasten