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Jüdische Frauen im New Yorker Exil

10 Begegnungen

Als der Nationalsozialismus mit der systematischen Ausrottung der kulturellen Elite begann, war für viele Jüdinnen die Flucht über den Atlantik die einzige Möglichkeit, ihr Leben zu retten: Akademikerinnen, Wissenschaftlerinnen, Künstlerinnen, Schriftstellerinnen - kurz: Frauen, die längst dem entwachsen waren, was das nationalsozialistische Frauenbild als rückwärtsgewandtes Ideal propagierte, die sich durchbissen, wieder neu anfingen und wieder reüssierten. Elfi Hartenstein hat diese Frauen - alle Anfang des 20. Jahrhunderts geboren - aus der Masse der anonym gebliebenen Auswanderer in New York aus- und aufgesucht. Ihre authentischen Porträts „ergeben ein Buch, das spannender ist als mancher Thriller. Mit den Gesprächen und der Schilderung von Begegnungen füllt sie damit eine Lücke, die von anderen aus nebelhaften Gründen übersehen wurde.“

Artikelnummer: 978-3-86915-030-7
Preis: 16,80 € [D]
Ausstattung: Fadebheftung; Abbildungen
Einband: Halbleinen
Erscheinungstermin: 30. November 2010
Format: 12 x 19 cm
Lieferbar: sofort
Seiten: 144 S.
Reihe: blue notes 6

Elfi Hartenstein, aufgewachsen in Starnberg, studierte Germanistik und Geschichte, arbeitete als Lehrerin und war ab 1995 beruflich viel im östlichen Ausland unterwegs. Heute lebt sie als Autorin,...

„Elfi Hartensteins Interviews zeigen exemplarisch, was für ein Wahnsinn die Ideologie der Nazis eigentlich war. Darüber hinaus machen diese Frauen Mut, ein eigenes Leben zu leben, und solchen Mut hat man ja immer mal wieder nötig. Ein interessantes Buch über interessante Frauen.“
Eva Massingue, iaf-Nachrichten

Elfi Hartensteins Auswahl und Präsentation der Frauen ist behutsam und liebevoll. Das verleiht ihrem Buch Authentizität, denn sie vermeidet es, den Blick des Lesers durch Extravaganzen zu verstellen. Das Buch über Jüdische Frauen im New Yorker Exil ist wie die porträtierten Damen: klein und voller Ausdruckskraft.
Falk Rosenthal, Radio Bremen

Die authentischen Porträts bar jeder Wehleidigkeit lesen sich spannender als mancher Thriller.
Stadtblatt 48