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Simone de Beauvoir

Simone de Beauvoir, geb. 1908 in Paris, studierte Philosophie an der Universität Sorbonne. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans Sie kam und blieb (1943) gab sie den Beruf der Lehrerin auf, um fortan als freie Schriftstellerin zu leben. An der Seite des Philosophen Jean-Paul Sartre avancierte Simone de Beauvoir im Nachkriegsfrankreich zur führenden Repräsentantin des französischen Existentialismus. 1949 verfasste sie die umfangreiche Studie Das andere Geschlecht über »Sitte und Sexus der Frau«. Nach der Wiederentdeckung dieses Werkes durch die Frauenbewegung der 1970er Jahre gilt es heute als eines der bedeutendsten theoretischen Werke des Feminismus. Für ihren Schlüsselroman Die Mandarins von Paris (1954) erhielt Simone de Beauvoir die höchste literarische Auszeichnung in Frankreich, den Prix Goncourt.