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Irena Brežná

Die slowakisch-schweizerische Schriftstellerin Irena Brežná, geb. 1950 in Bratislava (in der damaligen Tschechoslowakei), emigrierte nach dem sowjetischen Einmarsch 1968 in die Schweiz und studierte dort Slawistik, Philosophie und Psychologie. Sie arbeitete u. a. als Russischlehrerin, Gerichtsdolmetscherin und Kriegsberichterstatterin in Tschetschenien, als humanitäre Helferin beim Roten Kreuz und als Organisatorin für Frauenprojekte in Mittel- und Osteuropa. Irena Brežná, die in Basel lebt, gehört zu den bedeutendsten Publizistinnen, wenn es um Mittel- und Osteuropa geht. Ihre Reportagen (Karibischer Ball. Reportagen aus Afrika und der Karibik, 1992; Falsche Mythen. Reportagen aus Mittel- und Osteuropa, 1996; Die Sammlerin der Seelen. Unterwegs in meinem Europa, 2003) verbinden auf engagierte Weise Ost und West, Nord und Süd. Als »literarische Brückenbauerin« wurde sie mit vielen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Emma-Journalistinnen-Preis und dem Theodor-Wolff-Preis. 2008 erschien in der edition ebersbach ihr Kindheitsroman »Beste aller Welten« und 2010 der Liebesroman »Schuppenhaut«.